Unsere Schulordnung

Jeder von uns ist anders, jedoch zum gemeinsamen Lernen brauchen wir Regeln

Wir Lehrerinnen und Lehrer sind ├╝berzeugt, dass Bildung und Erziehung als Voraussetzung f├╝r ein selbstbestimmtes  Leben in einer zuk├╝nftigen Gesellschaft davon abh├Ąngt, dass
  • alle Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler als noch in der Entwicklung befindliche junge Menschen und daher in ihren Schw├Ąchen und ÔÇ×UnvollkommenheitenÔÇť angenommen werden,
  • ihnen geholfen wird, ihre St├Ąrken zu entwickeln und auszubauen,
  • sie k├Ârperlich und seelisch unversehrt bleiben,
  • ihnen Freude am Lernen und Neugierde auf die pers├Ânliche Entwicklung vermittelt wird.
Deshalb werden wir
  1. Kritikf├Ąhigkeit, Verl├Ąsslichkeit, P├╝nktlichkeit, Gerechtigkeit und Vertrauen entwickeln und uns selbst auch daran orientieren,
  2. Kooperationsbereitschaft untereinander ausbauen ,
  3. Sch├╝lerInnen und Eltern  ├╝ber erreichte Lernerfolge informieren und auf erforderliche Korrekturen aufmerksam machen
  4. Hilfen anbieten und auf Hilfsangebote aufmerksam machen
  5. Arbeitsauftr├Ąge -  auch f├╝r die Haus├╝bung - klar formulieren, ihre Erledigung ├╝berpr├╝fen und bei erkennbaren Schw├Ąchen Anregungen zu deren ├ťberwindung geben,
  6. f├╝r ein anregendes und motivierendes Unterrichtsklima auch bei schwierigen Klassensituationen sorgen,
  7. positive Lernleistungen auch bei Leistungsschw├Ącheren hervorheben und erforderliche Kritik konstruktiv anbringen,
  8. f├╝r Probleme der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler offen sein und uns f├╝r deren Bew├Ąltigung Zeit nehmen,
  9. regelm├Ą├čig f├╝r ratsuchende Eltern pers├Ânlich zur Verf├╝gung stehen,
  10. uns mit unseren Kolleginnen und Kollegen, die in derselben Klasse unterrichten Bildungs- und Erziehungsfragen besprechen,
  11. p├╝nktlich den Unterricht beginnen und beenden.
Wir Eltern und Erziehungsberechtigte wollen
  • unsere Kinder in ihren Freuden, Sorgen und ├ängsten ernst nehmen und Ehrlichkeit, Toleranz und Verantwortungsbe-wusstsein  der jungen Menschen unterst├╝tzen und entwickeln
  • ihnen Vorbild und Anregung sein, sie ermutigen, aber auch notwendige Grenzen einfordern,
  • Hilfen und Hilfsangebote annehmen.
Deshalb werden wir
  • Informations- und Beratungsm├Âglichkeiten der Schule und der  Lehrkr├Ąfte nutzen,
  • Die Lehrkr├Ąfte in ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit unterst├╝tzen und Sorgen um die Kinder den Lehrkr├Ąften rechtzeitig und vertrauensvoll mitteilen,
  • mit den Lehrkr├Ąften gemeinsam L├Âsungswege suchen,
  • die in der Schule geltenden Regeln und Normen unterst├╝tzen.
Wir sagen zu, dass wir
  1. unsere Kinder zu regelm├Ą├čigem Schulbesuch anhalten und die Erledigung von Haus├╝bungen und deren Ergebnis kontrollieren,
  2. Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauff├Ąlligkeiten unmittelbar mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer besprechen,
  3. konkrete Kritik an einer Lehrkraft, ihrer Unterrichtsgestaltung oder auch ihrem pers├Ânlichen Verhalten zun├Ąchst direkt mit ihr besprechen,
  4. Kritik der Lehrkr├Ąfte an unseren Kindern sorgf├Ąltig pr├╝fen, sie mit unseren Kindern besprechen und auf Abhilfe dr├Ąngen,
  5. gemeinsam mit den Lehrkr├Ąften Ma├čnahmen zur ├ťberwindung von Schwierigkeiten absprechen und Absprachen auch einhalten,
  6. die erforderlichen Unterrichtsmittel rechtzeitig  bereitstellen und die Kinder zur Mitnahme anhalten,
  7. die M├Âglichkeiten der organisierten Schulmitwirkung (Elternabende etcÔÇŽ) nutzen und uns nach unseren M├Âglichkeiten am Schulleben beteiligen.
  8. unsere Kinder nur bis zum Schuleingang bzw. vor die Garderobent├╝r begleiten und vor dem Schulhaus abholen,
    Ausnahme: Eltern von Schulanf├Ąngerinnen und Schulanf├Ąngern d├╝rfen, wenn es notwendig ist, hinter der Garderobent├╝r warten - Zeitbereich bis Allerheiligen
  9. LehrerInnenkontakte und LehrerInnengespr├Ąche grunds├Ątzlich, ausgenommen in wirklich dringenden F├Ąllen, nur au├čerhalb der Unterrichtszeit pflegen
Wir Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler wissen, dass jeder von uns anders ist, wir jedoch  zum gemeinsamen Lernen auch Regeln brauchen, an die sich jeder von uns halten muss.

Deshalb werde ich
  • im Unterricht aufmerksam sein und mitarbeiten,
  • Sorgen und ├ängste unseren Lehrerinnen und Lehrern mitteilen,
  • die aufgestellten Regeln der Schule gewissenhaft einhalten.
Ich sage zu
  1. Ich komme p├╝nktlich zum Unterricht
  2. In der Garderobe ziehe ich Hausschuhe an
  3. Ich bin h├Âflich und gr├╝├če
  4. Im Umgang mit meinen Mitsch├╝lern bin ich hilfsbereit
  5. Ich verletze niemanden durch Schlagen, Raufen oder durch Schimpfw├Ârter
  6. Gef├Ąhrliche und wertvolle Gegenst├Ąnde (Handy, NintendoÔÇŽ) lasse ich zu Hause
  7. Ich jausne auf meinem Platz in der Klasse
  8. Ich beachte die Pausenregeln ÔÇô Pausenspiele gebe ich an den daf├╝r vorgesehenen Platz zur├╝ck
  9. Wenn ich die Pausenregeln nicht einhalte, werde ich zuerst verwarnt und muss im Wiederholungsfalle  die Pause im Stehen vor dem Konferenzzimmer oder Werkraum verbringen
  10. Fremdes Eigentum und die Einrichtungen der Schule behandle ich sorgsam
  11. Ich melde, wenn ich etwas angestellt habe und versuche den Schaden wieder gut zu machen  
  12. Ich verlasse meinen Platz und meine  Klasse aufger├Ąumt
Weitere Vereinbarungen
  •  Aus Sicherheitsgr├╝nden melden die Eltern das Fernbleiben ihres Kindes vom Unterricht vor Unterrichtsbeginn (Tel.: 63038-3)
  • Sollte die Sch├╝lerin , der Sch├╝ler am Turnunterricht nicht teilnehmen k├Ânnen, ben├Âtigt der Lehrer eine Mitteilung der Eltern
  • Weiters beachten wir die Rechtsgrundlagen zur Sicherheit im Schulsport (j├Ąhrlich Unterschrift im Elternheft)
    Diese sind:
    • Fu├čbekleidung
      Nicht erlaubt sind: Socken, Stoppersocken, Joggingschuhe
      Geeignet sind: Hallensportschuhe
    • Schmuck
      Nicht erlaubt sind: Schmuck, Uhren, Ohrstecker, Ohrringe. Kann ein Schmuckst├╝ck nicht abgelegt werden, so muss dieses abgeklebt werden (z.B. Tapeband aus der Apotheke). Am besten legen Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler an Tagen mit Sportunterricht keinen Schmuck an.
    • Brillen
      Nicht erlaubt sind: Normale Brillen
      Geeignet sind: Sporttaugliche Brillen, d.h. nachgiebiges Gestell und Kunststoffgl├Ąser. (Nach Auskunft des Ministeriums unterst├╝tzen die Krankenkassen die Anschaffung der Kunststoffgl├Ąser mit einem Festbetrag)
    • F├╝r verloren gegangene Wertgegenst├Ąnde ├╝bernimmt die Schule keinerlei Haftung.
  • Wegen der Verletzungsgefahr ist das Tragen von Uhren und Schmuck im Bewegungs- und Sportunterricht nicht erlaubt.
  • Ansteckende  Krankheiten oder das Auftreten von Kopfl├Ąusen muss sofort in der Direktion bekannt gegeben werden
  • Die Nutzung von Handys ist w├Ąhrend dem Unterricht nicht erlaubt, au├čer sie werden auf Anweisung der Lehrkraft f├╝r Unterrichtszwecke ben├Âtigt. F├╝r mitgenommene Handys wird keinerlei Haftung ├╝bernommen.
Unsere Schulordnung