Museen, Bücher & Co

Reisen ins Zeitalter der Burgen und Ritter

  • Angebote für Kinder und Schulen in der Festung Hohensalzburg
Die Festung Hohensalzburg bietet Schulklassen die Möglichkeit, Geschichte hautnah zu erleben. Anstatt trockener Jahreszahlen erfährt der wissbegierige Nachwuchs im Zuge des museumspädagogischen Angebots spannende und interessante Details aus dem Leben der Erzbischöfe und der Baugeschichte der Wehranlage (Museumspädagogische Programme).

Zu den museumspädagogischen Programmen für die Grundschule gehören:
  • Führungen durch die Innenräume der Festung. Die Festungsgeschichte wird anhand von Modellen für die Schülerinnen und Schüler erklärt und die Folterkammer mit den mittelalterlichen Folterwerkzeugen besichtigt. Dann geht es entlang der Wehrgänge zum sogenannten Salzburger Stier und den mittelalterlichen Fürstenzimmern. Im Zuge dieser Führung wird auf die historische Errichtung der Festung eingegangen.
  • Menschen und Mauern. Wer hat die riesigen Burgmauern gebaut? Wie kamen schwer zu transportierende Lasten auf den Festungsberg? Und wer hat die großen Tore bewacht? Diese und viele weitere Fragen werden auf dem Weg auf und durch die Festung Hohensalzburg geklärt.
  • Die Festungsbewohner & ihre Freizeit. Auch vor 300 bis 400 Jahren wollte man nach schwerer Arbeit die wenige Freizeit genießen. Doch welche Freizeitmöglichkeiten, Spiele und Sportarten gab es damals und was brauchte man dazu? Das wird auf dem Weg in die Werkstätten und in die Küche der Festung geklärt.
  • Was man sich heute noch erzählt. Schon am Weg auf den Festungsberg begegnen den Schülerinnen und Schülern Georg und sein Drache, die Weiße Frau und Dr. Faust. Ihre Geschichten erzählten sich schon die Festungswachen vor 200 oder gar 300 Jahren. Mit bunten Kostümen werden diese Figuren wieder lebendig.
Die Führungen werden ausschließlich von Museumspädagoginnen und Museumspädagogen durchgeführt.

  • Museumspädagogische Führungen für Kinder und Schulen im Bayerischen Nationalmuseum in München
Das Medienpädagogische Zentrum (MPZ) Bayern betreut ca. 30 Museen in München und ca. 20 Museen in Bayern mit 350 verschiedenen Führungsangeboten im Programm Schule und Museum. Über das MPZ Bayern können beispielsweise auch museumspädagogische Führungen im Bayerischen Nationalmuseum in München zum Thema Mittelalter und Ritter für die Grundschule gebucht werden (Museumspädagogische Programme).

Zu den museumspädagogischen Programmen für die Grundschule gehören:
  • Von Burgen und Rittern. Das Sandtner-Modell von Burghausen mit der größten mittelalterlichen Burganlage Europas gibt einen ersten Eindruck von der Lebenswelt der Ritter. Im Waffensaal begegnen die Schülerinnen und Schüler der Welt des Turniers mit prunkvollen Rüstungen und Rittern zu Pferde. Dabei lernen sie die alten Handwerkstechniken des Drahtziehers, Kettenhemdmachers und Plattners kennen. Auch wird die Gefährlichkeit ritterlicher Kampfspiele hinterfragt. In der 90-minütigen Veranstaltung werden Turnierhelm, Kettenhemd, Wappenrock und höfisches Damenkleid anprobiert. Diese Führung wird mit Repliken zum Anfassen auch für Sehbehinderte und Blinde angeboten.
  • Heimat-Stadt erleben - München im Mittelalter. Der Museumsbesuch beginnt beim originalen Stadtmodell des Drechslermeisters Jakob Sandtner, welches das spätmittelalterliche München zeigt: z. B. die Stadtmauer, die breite Salzstraße, den Marktplatz als Handelszentrum, das Rathaus, den Alten Hof, St. Peter und die Frauenkirche sowie das Heiligengeistspital als Zentrum sozialer Fürsorge. Anschließend kommen die Schülerinnen und Schüler dem Leben in den Häusern auf die Spur: Sie betrachten einen Rittersaal, bunte Glasfenster einer Kirche und das farbenprächtige Fresko mit der Fürstenreihe aus dem Alten Hof. In der Wappenwerkstatt werden Trinkbecher mit Wappen von Münchner Patrizierfamilien bemalt.
  • Auf geht's zum Turnier. Trikots, Spielfeld und Spielregeln, Farben und Wappen spielten schon bei mittelalterlichen Ritterturnieren eine wichtige Rolle. In der Museumsarena spüren die Schülerinnen und Schüler der Geschichte des Turniers nach und vergleichen es mit heutigen Sportarten. In der 120-minütigen Veranstaltung kreieren sie in der Werkstatt ihren eigenen Siegerpokal oder eine goldene Medaille.


Bücher & Co. für alle, die noch mehr über das Zeitalter der Ritter und Burgen wissen wollen

  • Tarnowski, Wolfgang (2010). WAS IST WAS, Band 88: Ritter. Nürnberg: Ragnar Tessloff GmbH & Co. KG.
Die faszinierende Welt des Rittertums war eine Welt, in der so verschiedene Dinge wie wilde Kriegslust und tiefe Frömmigkeit, Edelmut und Abenteuerlust, harter Lebenskampf und glänzendes, höfisches Leben nebeneinander bestanden. Packend und anschaulich schildert Prof. Dr. Wolfgang Tarnowski die Entwicklung des Ritters vom brutalen Soldaten und Haudegen zum edelmütigen Kämpfer für die Sache Gottes. Er beschreibt die ritterlichen Ideale, wie kriegerische Tüchtigkeit und Zucht, Treue zum Lehnsherrn, Schutz des Schwachen und Verehrung der Frauen ebenso wie brachiale Schlachten und prächtige Turniere.

  • Von Peschke,  Hans-Peter, & Smirnov, Nikolai (2010). WAS IST WAS, Band 106: Burgen. Nürnberg: Ragnar Tessloff GmbH & Co. KG.
Noch heute sind Burgen und das Leben ihrer Bewohner von allerlei romantischen Vorstellungen umrankt. Im WAS IST WAS Band 106 Burgen ist alles zusammengetragen, was es Wissenswertes über die Behausungen der Ritter gibt, und es wird beschrieben, wie die Wirklichkeit aussah: Wie eine Burg gebaut wurde, welche verschiedenen Formen es gab, wer dort lebte, wie der Burgalltag aussah, wie eine Burg angegriffen und verteidigt wurde und vieles mehr. Natürlich gibt es daneben auch noch allerhand Spannendes zu lesen: über Tischsitten und Mode, Turniere, Falltüren, Geheimgänge ud das berühmte Plumpsklo.

  • WAS IST WAS TV: Ritter und Burgen. DVD (2006)
Was ist Was TV macht in der Episode Ritter und Burgen einen Ausflug ins Mittelalter! Was ist Was TV zeigt, wie Ritter damals auf ihren Burgen gelebt haben, wie sie an Ritterturnieren teilnahmen und auf Kreuzzüge gingen. Folgende Fragen werden in der Episode beantwortet: - Wie sah die Rüstung eines Ritters aus? - Was machten Ritter? - Wer konnte Ritter werden? - Warum kratzten sich die Ritter? - Wie feierten Ritter? - Was gab es zum Essen im Mittelalter? - Warum entstanden Burgen? - Was waren Anlässe für ein großes Fest? - Warum lag Heu in den Zimmern der Burg? - Was ist ein Turnier? - Was ist ein Bergfried? - Welche Burgtypen gab es?

  • Philip Dixon, Philip, & Bergfeld, Christiane (2008). Insider Wissen - Ritter und Burgen. Hamburg: Oetinger Verlag.
Von Turnieren und Kreuzzügen: ein spannender Blick ins Mittelalter! Mittelalter ist Ritterzeit. Doch wie haben diese legendären Kämpfer gelebt in Friedens- wie in Kriegszeiten? Wie wurde eine Festung so sicher gebaut, dass die Feinde sie nicht einnehmen konnten, was gehörte zur Ausbildung eines Ritters und welche Waffen trugen sie? Insider erfahren, welche Bedeutung die Kreuzzüge hatten und lernen die spannendsten Burgen Europas kennen, darunter auch die sagenumwobene Burg von Dracula im heutigen Rumänien. Alltag, Kreuzzüge und Ausbildung der Ritter, ausführliche Informationen zu Burgen und Festungen sowie Karte und Kurzbeschreibung der berühmtesten Burgen Europas. Mit faszinierenden 3D-Bildern.

  • Wacker, Kristina, Baldanzi, Alessandro, & Wagner, Charlotte (2007). Ritter und Burgen (Expedition Wissen). Ravensburg Ravensburger Buchverlag.
Wie sah das Alltagsleben in den Burgen, in der Stadt und den Dörfern aus? Wie wurden Burgen gebaut? Gibt es heute noch Ritter? Sachtexte, Reportagen, Tagebucheinträge, Briefe und lustige Comics erklären die faszinierende Welt der Ritter und Burgen.

  • Osborne, Mary Pope, & Osborne, Will (2006). Das magische Baumhaus. Forscherhandbuch Ritter. Bindlach Loewe Verlag.
Komm mit auf die Reise im magischen Baumhaus! Die Kinder begeben sich mit Philipp und Anne auf eine spannende Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Ritter! In diesem Forscherhandbuch erfährt man alles über Turniere, berühmte Ritter und ihr Leben in Burgen und Schlössern.